Deutsche Grappling Liga – Der Weg ins Finale
Am vergangenen Samstag qualifizierten sich die fantastischen Vier der Division 1 für das große DGL-Finale am Samstag, den 17. November, in Witten. Mit Taifun Luta Livre und Pantarei Luta Livre aus der Gruppe A sowie Sparta Essen und den Ruhrpott Lutadores aus der Gruppe B, ziehen nun die vier erfolgreichsten Teams aus, um rund einen Monat später an gleicher Stelle Großes zu vollbringen.
Jetzt steht es also, im Jahr drei der Deutschen Grappling Liga kamen alte Bekannte und junges Blut ganz nach vorn. Mit den Teams aus der Division II, der Southside Connection, Stuttgarter Muchachos, Grapplekinx München und dem Titelverteidiger Mogons Mainz ist jetzt alles komplett. Auf Grund der großen Leistungen aller Teams wird ein heißes Finale erwartet.
Doch auch diesmal gab es einige Punkte, die den Verantwortlichen der DGL gewaltig stanken: die kurzfristigen Absagen der Gladiators aus Mühlheim und Schira Jiu-Jitsu. Beide Mannschaften wurden mit einer einjährigen Sperre belegt. Doch der Sport sollte in Witten im Vordergrund stehen. Viele Teams kamen mit Verstärkung im Gepäck nach Witten. So startete beim Tabellenführer der Gruppe A, Pantarei Aachen, der Hamburger Mehmet Yüksel. Da Hamburg kein Team in dieser Saison stellen konnte, kam es zum kurzfristigen „Wechsel.“ Aber auch bei Sparta Essen ging der Bremerhavener Maurice van Waeyenberghe auf die Matte.
Durch den Ausfall der beiden Mannschaften, kam es zu sechs Begegnungen. Die Mannschaften hatten sich offensichtlich gut vorbereitet, denn es gab von den Mannschaften vor den rund 150 Zuschauern harte, verbissene und technisch hochwertige Kämpfe zu sehen. In der Gruppe B zog der Deutsche Meister des Jahres 2010, Sparta Essen, einsam seine Runden und fertigte das Andyconda-Team aus Köln mit dem Rekordergebnis von 31:1 ab.
Doch eine Begegnung sollte das Salz in der Grappling-Suppe sein: die Revanche zwischen Pantarei Luta Livre und Taifun Luta Livre. Am ersten Kampftag trotzen die Aachener dem großen Favoriten Taifun ein 16:13-Sieg ab. Damals hieß es: Spiel, Satz und Sieg für die besseren Pantarei. Diesmal lautete das Ergebnis 23:10 für Taifun. Ober-Taifun und Grappling Nationaltrainer Armin Eslami stellte seine Taifune dementsprechend ein. Die Fehler vom ersten Kampftag waren quasi ausgeschaltet. Sie drehten den Spieß um und gewannen nicht nur die Partie, sondern damit auch, aufgrund der besseren Unterbewertung, den Gruppensieg. Beide Teams (Taifun und Lutadores) sind beim Finale in Witten am 17. November dabei.
Gruppe A
Taifun Luta Livre Düsseldorf bes. Combat Club Köln-Bonn mit 21:06
Pantarei Luta Livre bes. Combat Club Köln-Bonn mit 16:09
Taifun Luta Livre Düsseldorf bes. Pantarei Luta Livre mit 23:10
Die Tabelle:
1. Taifun Luta Livre Düsseldorf 20:04 130:53
2. Pantarei Luta Livre 20:04 119:61
3. Combat Club Köln-Bonn 08:16 106:68
4. Gladiators Köln-Mülheim 00:24
Gruppe B
Team Triangel Gelsenkirchen bes. Ruhrpott Lutadores mit 18:11
Sparta Essen bes. Andyconda-Team Köln mit 31:01
Andyconda-Team Köln bes. Team Triangel Gelsenkirchen mit 21:10
Die Tabelle:
1. Sparta Essen 16:00 107:17
2. Ruhrpott Lutadores 08:08 73:50
3. Team Triangel Gelsenkirchen 08:08 58:59
4. Andyconda Team 08:08 55:72
5. Schira Jiu-Jitsu 00:16
